Wie Sie als Führungskraft Räume zum Gespräch eröffnen

Nicht müde werden.

Heute Morgen rief mich ein Chefarzt an und fragte, ob ich eine Idee hätte, wie er als Führungskraft im Gespräch mit seinen Mitarbeiter:innen mit dem Krieg in der Ukraine umgehen könne? Sein Team sei multikulturell, er habe den Eindruck, dass der Krieg „wie eine Bleischürze“ einige Mitarbeiter belaste.

Drei Dinge fielen mir spontan ein:

➡️ Bei der morgendlichen Besprechung eine Gedenkminute für die Opfer des Krieges einrichten – das gemeinsame Schweigen und Gedenken verbindet.

➡️ Die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch für besonders belastete Mitarbeiter:innen signalisieren. Und im Gespräch aktiv zuhören.

➡️ Zusammen mit dem Team überlegen, „was können wir gemeinsam aktiv tun, um Menschen, die vom Krieg betroffen sind, zu unterstützen?“ Die Ideen priorisieren und eine Aktion zeitnah auch tatsächlich umsetzen.

Mir fiel heute Morgen der Satz von Hilde Domin ein:

Nicht müde werden

sondern dem Wunder

leise

wie einem Vogel die Hand hinhalten.